Für Ideen mit Zukunft

In Sachsen verbinden sich seit Jahrhunderten Tradition und Hightech, beste Kooperation von regionaler Wirtschaft und exzellenter Wissenschaft – und das in allen Regionen! Das wollen wir fortführen und die Zukunftsfähigkeit des Standortes absichern. In den kommenden beiden Jahren stellen wir in einem Rekordhaushalt 4,25 Milliarden Euro für Wissenschaft zur Verfügung. Dabei stehen Stellen- und Mittelaufwüchse sowie Planungssicherheit für die 14 staatlichen Hochschulen im Fokus.

„Unsere exzellente Wissenschaftslandschaft soll weiter eine große Anziehung auf die besten kreativen Köpfe der Welt ausüben.“

Aline Fiedler, Sprecherin für Hochschule und Wissenschaft

 

Lehrerausbildung intensivieren

„Wir wollen die Lehramtsausbildung auf hohem Niveau absichern und den Mitarbeitern, die die jungen Lehrer ausbilden, eine Perspektive geben. Dafür entfristen wir u.a. 29 Stellen an der TU Chemnitz. Weiterhin stellen wir zusätzliche Mittel für das Berufsschullehramt bereit. So können konzeptionelle Vorarbeiten für eine Kooperation der TU Dresden mit der TU Chemnitz oder einer südwestsächsischen Fachhochschule stattfinden. Wir greifen eine Forderung der Chemnitzer Unternehmen auf, die auf diesen Bedarf aufmerksam gemacht haben“, sagt unsere hochschulpolitische Sprecherin Aline Fiedler.

Fiedler: „Im Koalitionsvertrag des Bundes ist festgelegt, dass ein Deutsch-Polnisches Forschungszentrum ‚Center for Advanced Systems Understanding‘ (CASUS) in Görlitz entsteht. Hier sollen Wissenschaftler interdisziplinär an der digitalen Zukunft forschen. Dafür sichern wir die notwendige Landesfinanzierung ab und leisten einen Beitrag zum Gelingen des Strukturwandels in der Lausitz.“

Außerdem stärken wir auch den Jura-Standort Leipzig weiter. Dafür werden zwei Professuren sowie fünf Mitarbeiter-Stellen entfristet und ein Neubau der Juristischen Fakultät in der Leipziger Innenstadt entstehen. Weitere Mittel werden für den Aufbau von Pflegestudiengängen investiert.

Studentisches Leben im Fokus

Im Koalitionsvertrag haben wir uns 2014 auf eine verlässliche Finanzierung der vier sächsischen Studentenwerke verständigt. CDU-Hochschulpolitikerin Fiedler: „Jetzt werden sie 34 Millionen Euro erhalten. Das ist eine Verdreifachung der Gelder in dieser Legislaturperiode. Besonders das studentische Wohnen in den wachsenden Hochschulstädten rücken wir stärker in den Fokus.“

Für gute Fachhochschulen

Lehre und Forschung gehören zusammen. Ab dem Jahr 2019 werden 15 Millionen Euro pro Jahr in der Landesforschungsförderung bereit stehen. Einen neuen Impuls setzen wir mit 3 Millionen Euro pro Jahr für interdisziplinäre und angewandte Forschung im Bereich der Digitalisierung. Fiedler: „Außerdem werden die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) mit rund 4,35 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich bekommt jede der fünf Fachhochschulen 1,4 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre. Das ist eine Erhöhung von jeweils 400.000 Euro pro Einrichtung. Davon sollen die Mitarbeiter bezahlt werden, die die für die Region wichtigen angewandten Forschungsprojekte in Kooperation mit Unternehmen betreuen.“

Spitzenforschung ausbauen

„Wir kümmern uns um Spitzenforschung und werden die im Bundeswettbewerb nicht geförderten Exzellenz-Cluster mit insgesamt 7 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren unterstützen. Damit haben die Regierungsfraktionen den Ansatz des Wissenschaftsministeriums fast verdoppelt, um herausragende Spitzenwissenschaftler in Sachsen zu halten und ihre Forschung weiterzuentwickeln“, erklärt Fiedler. Zur außeruniversitären Forschung sagt sie: „Wir machen den Weg frei für die Ansiedlung eines neuen Fraunhofer-Instituts in Dresden, welches sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen wird. Allein für die Baumaßnahme wird Sachsen rund 20 Mio. Euro bereitstellen.“