Woher kommt Sachsens Geld?

Sachsen wird 41,2 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren ausgeben können. Doch woher kommt das Geld, das in Bildung, Infrastruktur & Co. fließen wird? Eine Übersicht der wichtigsten Einnahmen.

27,26 MILLIARDEN EURO

Zweimal jährlich prognostiziert eine Arbeitsgruppe im Bundesfinanzministerium das Steueraufkommen der einzelnen Bundesländer. Diese Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen von Bund, Ländern und Gemeinden. 2019 wird der Freistaat geschätzt 3.300 Euro Steuern pro Kopf einnehmen.

 

 

5,1 MILLIARDEN EURO

Sachsen profitiert von verschiedenen Fördertöpfen des Bundes. Geld fließt beispielsweise in Projekte der Städtebauförderung, in die Unterstützung von BAföG-Empfängern und die Grundsicherung im Alter. Darüber hinaus zahlt der Bund in einen sachseneigenen Generationenfonds ein.

 

 

840 MILLIONEN EURO

Zu den Verwaltungseinnahmen des Landes zählen beispielsweise Gebühren und Entgelte, genauso Geldstrafen, Geldbußen und Zwangsgelder. Außerdem hat der Freistaat Sachsen Miet- und Pachteinnahmen aus landeseigenen Gebäuden, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen.

 

 

945 MILLIONEN EURO

Mit verschiedenen Fonds gleicht die EU wirtschaftliche Unterschiede der Mitgliedsstaaten aus. Diese werden mit öffentlichen Mitteln aus Bund, Land oder Kommunen gegenfinanziert. Gefördert werden Bildungsinitiativen, Hochwasserschutz oder die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

 

 

1,06 MILLIARDEN EURO

Unter die sonstigen Einnahmen fallen Fördergelder, die bei Auflagenverletzungen vom Freistaat zurückgefordert werden. Das sind sogenannte Mittelrückforderungen. Außerdem greift der Freistaat Sachsen in besonderen Fällen auf planmäßige Rücklagen, sogenanntes Sondervermögen, zurück.

 

 

"Wir wollen, dass die Steuerzahler etwas mit dem Haushalt  zurückbekommen und dies auch in ihrem Alltag spüren."

Jens Michel, Finanzpolitischer Sprecher